Mit Hund im Harz: Wanderung vom Jagdhof Carlshaus zum Brocken
Ein Tag in märchenhafter Harzer Naturlandschaft
Ankommen im Jagdhof Carlshaus
Wenn wir mit Freunden in den Ferien zum Jagdhof Carlshaus kommen, entfaltet sich ein herrlich vertrautes Ritual: Sobald sich nach der langen Reise die Autotüren öffnen, stürmen die Kinder die drei kleinen Schwedenhäuser und nehmen die Betten in ihrem jeweiligen Lieblingshaus in Beschlag – im Puppenhaus, im Hexenhaus oder im Carlshaus selbst. Zum Ausräumen der Taschen und Kisten ist natürlich keine Zeit – das machen ja die Erwachsenen. Tatsächlich ist das für mich der Moment, an dem die Ferien anfangen: rein ins Carlshaus, die Fensterläden aufstoßen, den Kühlschrank füllen, Blumen auf den Tisch stellen. Dann sind wir wieder da – in unserem Familien-Retreat mitten in unserem geliebten Wald.
Wir haben viel Herzblut in die Renovierung des Carlshauses gesteckt – zu DDR-Zeiten war es eine Jugendherberge –, denn für uns ist es weit mehr als nur ein Ferienhaus: Es ist ein Ort, an dem man seine Wurzeln spürt und an dem wir mit unseren Kindern immer wieder ganz neue Erinnerungen an eine alte Heimat schaffen. Das Carlshaus liegt in einem privaten Waldrevier, das wir mit viel Sorgfalt naturnah bewirtschaften – direkt an der Grenze zum Nationalpark Harz, der sich gleich hinter unseren Bäumen anschließt.
Dieses Ankommen, dieses Zur-Ruhe-Kommen mitten in der Natur – genau das wünschen wir auch unseren Gästen im Jagdhof Carlshaus. Dieses Gefühl, wenn man abends am Feuer sitzt und im Abendlicht die Berge dunkel gegen den Himmel aufragen sieht: Das ist genau der Moment, an dem man sich an die Sagen erinnert und die Hexengeschichten und Märchen vielleicht nochmal neu erzählt, die sich um den Brocken und seine geheimnisvolle Landschaft ranken. Man kann fast gar nicht anders, als beim Ruf des Käuzchens zu vermuten, dass es gerade deshalb seine Schwingen ausbreitet, um seiner Hexen-Mami auf den Brocken zu folgen.
Zwei Wege zum Brocken
Überhaupt der Brocken! Das Highlight im Harz – in Fußnähe vom Jagdhof Carlshaus – ist nur eine kleine Wanderung entfernt. Natürlich muss man da hin. Tatsächlich immer wieder und in unterschiedlicher Besetzung, denn die Tour ist jedes Mal neu und wunderschön! Man kann hier einfach alles erleben, was den Harz ausmacht: die uralten, wuchtigen Granitfelsen mit fantastischen Aussichten, eine wildromantische Schlucht mit natürlichen Badestellen, dichte, stille Wälder voller kleiner Naturwunder – die berühmte Dampflok der Brockenbahn und natürlich auch den sagenumwobenen Gipfel selbst mit seinem grandiosen Panorama. Selbst die Freiflächen an den Bergflanken, wo die ursprünglich dominierende Fichtenbepflanzung dem Borkenkäfer fast vollständig zum Opfer gefallen ist, bieten viel zu sehen. Mancher ist angesichts der toten Baumgerippe zwar oft erst einmal wehmütig. Aber der früher dunkle Wald ist an diesen Stellen weiter und lichter geworden, ganz neue Sichtachsen haben sich geöffnet, und überall zeigt sich bereits die Naturverjüngung – junges Grün, Blumenfelder, hellgrüne Bäumchen, die sich ihren Platz zurückerobern.
Zwei Wege führen vom Jagdhof Carlshaus aus zum Gipfel und wenn man genug Zeit im Jagdhof Carlshaus verbringt und die Wanderlust groß genug ist, kann man beide Routen erkunden. Eine Tour bietet die Möglichkeit eines Abstechers zu den Wasserfällen und Badestellen der Steinernen Renne – perfekt, wenn man es gemütlich angehen und unterwegs eine ausgiebige Pause einlegen will. Diese beschreibe ich im Folgenden ausführlich. Der andere Weg führt durch das Vogelschutzgebiet Hochharz, vorbei an den Großen Zeterklippen und dem Ferdinandsstein: wilder, stiller, mit noch mehr Felsformationen unterwegs, dafür ohne Bademöglichkeit. Aber es ist eigentlich egal für was man sich entscheidet – es ist sowieso keine Tour zum Brocken jemals dieselbe.
Gehzeit und Rückweg im Überblick
Für die reine Gehzeit sollte man für den Aufstieg mit gut 2,5 Stunden rechnen – wobei daraus je nach Belieben mit Rast an der Steinernen Renne, Zeit auf dem Gipfel, Foto-, Kletter- und Picknick-Stopps leicht auch ein halber Tag werden kann. Der Rückweg ist bequem – mit der Brockenbahn nach Drei Annen Hohne und von dort nur noch rund 40 bis 45 Minuten zu Fuß zum Jagdhof Carlshaus. Die Fahrt mit der historischen Dampflok auf den schmalen Spuren durch die dichten Wälder ist für viele Besucher der Region ein ganz eigenes Highlight und gehört zu einem richtigen Harz-Erlebnis irgendwie dazu.
Mit Hund zum Brocken wandern: Tipps und Leinenpflicht
Ein Extra-Tipp für alle, die mit dem Vierbeiner unterwegs sind: Natürlich ist diese Wanderung auch mit und für Hunde ein Vergnügen. Die schattigen Waldwege, die Bademöglichkeiten an der Steinernen Renne und die vielen Gerüche und Eindrücke des Waldes begeistern nicht nur uns Menschen. Dabei ist nur zu beachten, dass es beim Wandern in der Natur und im gesamten Harz durchgehend eine Leinenpflicht gibt: Hier leben Luchse, Rotwild und zahlreiche Bodenbrüter, die besonderen Schutz brauchen. Selbst der liebste Hund kann erfahrungsgemäß nicht widerstehen, etwa mit einem flatternden, kreischenden Vogel Fangen zu spielen, den er beim Herumschnüffeln getroffen hat. Aber auch eine Leine tut der Freude am gemeinsamen Erlebnis keinen Abbruch.
Der Start: Durch das eigene Revier, vorbei am Ottofelsen
Die Tour beginnt gemächlich – und zwar wortwörtlich vor der Haustür. Das Carlshaus, das dem Jagdhof seinen Namen gab, wurde nicht umsonst irgendwann im 19. Jahrhundert von seinem ursprünglichen Standort mit viel Aufwand genau an diese Stelle versetzt. Hier, an einem der schönsten Plätze inmitten des fürstlichen Waldes, weit weg von allem und mit Blick auf den Ottofelsen und auf den Brocken wollte der damalige Fürst Otto eine Schutzhütte für Wanderer, seine Jagdfreunde und sich selbst errichten. Und weil man damals bereits nachhaltig gedacht hat, hat er dazu die schönsten Eichenbalken einer noch viel älteren Blockhütte aus einem anderen Teil seines Besitzes wieder verwendet.
Von diesem Ort also, nach einem Espresso und aufgebackenen Brötchen zum Frühstück läuft man los in die herrliche Landschaft – zunächst leicht bergab, während sich immer wieder neue Klippen zeigen – so nennt man die spektakulären Steinformationen, die den Harz so besonders machen. Der Ottofelsen ist nur eines der prominentesten Beispiele dafür – ein 36 Meter hoher, grobkörniger Granitfelsen, der seit 1892 über eiserne Leitern und Treppen bis an seinen höchsten Punkt hinauf bestiegen werden kann. Und auch wenn ja eigentlich eine Wanderung zum Brocken ansteht – die spektakuläre Aussicht über den ganzen Harz bis zum Brocken und dem Wernigeröder Schloss sollte man sich nicht entgehen lassen und die Treppen tatsächlich bis nach oben steigen. Wenn nicht gleich zu Anfang der Tour, dann spart man es sich für den nächsten Tag auf – vom Jagdhof Carlshaus aus sind es ja nur wenige Minuten bis zum Ottofelsen.
Wollsackverwitterung: Warum die Granitfelsen so rund sind
Was viele nicht wissen: Der Ottofelsen ist nur einer von vielen solcher Granitfelsen oder Klippen, die hier aus dem Waldboden ragen – wuchtige, abgerundete Blöcke, aufeinandergetürmt und groteske Formen bildend. Geologisch nennt man dieses Phänomen Wollsackverwitterung: Vor vielen Millionen Jahren entstand der Granit tief unter der Erdoberfläche, und über lange Zeiträume haben Wasser und Frost umgebendes, weicheres Gestein und Böden abgetragen und die einst kantigen Blöcke entlang feiner Klüfte abgerundet – bis genau diese charakteristischen, wulstigen Formen übrigblieben, die dem Harz heute seine urtümliche Felslandschaft geben. Kein Wunder, dass sich um sie seit jeher Geschichten ranken: Manche sehen darin versteinerte Riesen, die einst über den Harz wanderten und hier zur Ruhe kamen. Unsere Kinder erkennen weniger die Riesen selbst, sondern eher die Hinterlassenschaften ihrer Riesen Schafe. Aber schön, faszinierend und wunderbar zum Klettern sind sie auf jeden Fall. Diese Mischung aus Erdgeschichte, Natur und jahrhundertealten Sagen macht den Weg zum Brocken für uns zu mehr als nur einer Wanderung – egal welche Interessen man hat, es gibt immer wieder Neues zu entdecken.
Durch das Tal der Holtemme
Weiter vom Ottofelsen wandert man über einen sanften Höhenzug am „Gebohrten Stein“ vorbei Richtung Holtemme, einem wildromantischen Bergflüsschen. Der Gebohrte Stein ist eine weitere Granitfels-Formation und als Naturdenkmal ausgewiesen. Der ungewöhnliche Name ergibt sich aus der Form der Granitblöcke: Sie bilden einen Spalt, durch den man hindurchsehen kann. Aber Vorsicht: Kletterfans beenden ihre Brocken-Tour eventuell hier bereits, denn der Felsen ist vom Deutschen Alpenverein offiziell als Kletterfelsen ausgewiesen.
Weiter führt der Weg Richtung Forsthaus Hannekenbruch – ein typisches Beispiel für die Fachwerk-Architektur der Region. Auch hier ist die Versuchung groß, den Aufstieg auf den Brocken auf einen anderen Tag zu verlegen und einfach stattdessen den Weg zur Steinernen Renne einzuschlagen.
Steinerne Renne: Wasserfälle, Gumpen und ein Naturfreibad im Wald
Dieser wunderschöne und stellenweise etwas steile, aber sehr naturnahe Weg führt durch eine verwunschene Schlucht hinab, durch die sich der Fluss Holtemme sein Bett gegraben hat, und anschließend am Wasser entlang wieder hinauf. Das Wasser rauscht über glattgeschliffene Felsen, Moos und Farne glitzern in der feuchten Luft und immer wieder bildet der Fluss kleine Wasserfälle und Gumpen, in denen man bei warmem Wetter sogar herrlich baden kann. Für Kinder gibt es an einem Wandertag kaum etwas Schöneres als dieses natürliche Freibad mitten im Wald, und ehrlich gesagt geht es uns als Erwachsenen nicht viel anders. Wer findet es nicht romantisch, wenn man hier zwischen Elfen und Feen unter einem Wasserfall baden kann? Die sogenannte Steinerne Renne ist einer der landschaftlich beeindruckenden Abschnitte. Hier steigt das Gelände steil an und das Wasser rauscht auf breiten ausgewaschenen Granitfelsen wild ins Tal. Unmittelbar am Wasserfall steht das Berghotel Steinerne Renne – auch dies ein ausgesprochen hübscher Fachwerkbau aus der Jahrhundertwende. Muss ich dazu sagen, dass sich dieser Ort mit Blick auf den Wasserfall wunderbar für eine zünftige Stärkung eignet?
Die Renneklippen und der Weg zum Gipfel
Für alle, die sich nicht ablenken lassen von ihrem Weg auf den Brocken, geht es weiter vom Forsthaus Hannekenbruch auf einem Brockenaufstieg, der bereits seit dem 18. Jahrhundert genutzt wird. Wichtig zu wissen: Hier befindet man sich bereits im Gebiet des Nationalparks und das bedeutet, dass man keinesfalls querfeldein wandern sollte. Tatsächlich gilt ein striktes Wegegebot, um Flora und Fauna zu schützen. Vorsicht also bei älteren Karten oder GPS-Tracks, denn nur vom Nationalpark ausgewiesene Wege sind freigegeben. Diese führen zunächst durch dichten Wald und über gut ausgebaute Waldrouten bergauf. Nach den ersten schweißtreibenden Höhenmetern öffnet sich der Wald kurz, und die Renneklippen bieten einen weiteren beeindruckenden Weitblick zurück auf Wernigerode und das sanft gewellte Harzvorland – auch bei Digital Detox sehr geeignet für ein Selfie oder Foto für den Familienchat.
Höllenstieg und Zeterklippen
Dann kommt der sagenhafte Höllenstieg – so benannt, weil es wohl dem ein oder anderen ganz schön heiß wird bei der Überwindung der ca. 200 Höhenmeter dieses doch ein wenig herausfordernden Abschnitts. Von hier führt der Weg auf eine breitere Forststraße, die Molkenhaus-Chaussee, und an der Wegekreuzung „Molkenhausstern“ zweigt der Pfad wieder ab, schmaler und urwüchsiger und vorbei an einer weiteren eindrucksvollen Gruppe markanter Granitfelsen, den Zeterklippen. Hat noch jemand zu viel Energie? Von der Großen Zeterklippe – die Eisenleiter ist ca. 15 Meter lang – hat man einen tollen Blick über die Harzhänge bis zum Brockengipfel. Weiter führt der Weg Richtung „Brockenbett“ und nähert sich der Brockenstraße. Dichter Wald wechselt sich mit offenen, windgepeitschten Flächen ab, und man spürt, wie sich die Vegetation langsam verändert, je höher man kommt.
Die letzten Kilometer zum Gipfelplateau
Ab etwa vier Kilometern vor dem Gipfel teilt man sich den Weg mit vielen anderen Wanderern – ein Zeichen dafür, wie beliebt der Brocken als Ziel ist. Kurz bevor man den Gipfel erreicht, überquert der Weg die Gleise der historischen Brockenbahn – ein besonderer Moment, gerade für Kinder, die hier oft auf eine der dampfbetriebenen Loks warten. Von hier sind es nur noch rund tausend Meter bis zum baumfreien, windumtosten Gipfelplateau. Die Landschaft verändert sich dramatisch: Bäume weichen zurück, der Wind wird spürbar stärker, und die kargen Granitfelsen, für die der Brocken berühmt ist, treten hervor. Bei Nebel – der hier keine Seltenheit ist – entsteht eine mystische Stimmung, die sofort verständlich macht, warum dieser Ort seit Jahrhunderten mit Sagen und Legenden verbunden ist.
Der Brocken: Sagenumwobener Gipfel
Kaum ein Berg in Deutschland ist so eng mit Mythologie verwoben wie der Brocken. Der auch als Blocksberg bekannte Gipfel gilt seit Jahrhunderten als Schauplatz der Walpurgisnacht, in der sich der Sage nach Hexen zu ihrem Tanz versammeln. Schriftsteller wie Goethe, der den Brocken in seinem „Faust“ verewigte, und Heine, der ihm in seiner „Harzreise“ ein literarisches Denkmal setzte, haben die geheimnisvolle Aura dieses Ortes zusätzlich geprägt.
Wer heute den Gipfel erreicht, erlebt allerdings nicht unbedingt einen romantischen, einsamen Berggipfel. Gerade an schönen Tagen kann es hier ziemlich voll werden. Zudem wird das historische und sagenumwobene Gipfelbild durch die modernen Gebäude auf der Brockenkuppe geprägt. Besonders der markante Brocken-Turm und die weiteren technischen Anlagen bilden einen deutlichen Kontrast zur ursprünglichen Landschaft. Trotzdem bleibt der Blick über den Harz bei klarer Sicht beeindruckend. Im Brockenhaus lässt sich mehr über die einzigartige Geologie, Flora und Fauna des Nationalparks erfahren, bevor der Rückweg angetreten wird.
Rückweg: Entspannt mit der Brockenbahn
Statt den ganzen Weg noch einmal zu Fuß zurückzulegen, gibt es ja noch die Brockenbahn – die historische Schmalspurbahn, die den Gipfel mit Wernigerode und weiteren Stationen verbindet. Die Fahrt durch dichte Wälder, vorbei an schroffen Felsformationen, mit einer der dampfbetriebenen Loks, ist selbst schon ein Erlebnis und für die Kinder oft einer der Höhepunkte des ganzen Tages. So bleibt die Anstrengung überschaubar, auch für kleinere Beine.
Die Station, die dem Jagdhof Carlshaus am nächsten ist, ist Drei Annen Hohne. Von dort sind es nur noch etwa 40 bis 45 Minuten zum Ferienhaus. Der gut ausgebaute Forstweg ist nach dem anstrengenden Aufstieg eine angenehme und entspannte letzte Etappe. Der Weg verläuft überwiegend durch den Wald und bietet noch einmal die Gelegenheit, die Natur in Ruhe zu genießen, bevor man sich im Jagdhof auf eines der gemütlichen Betten schmeißt oder ein Bad in der freistehenden Badewanne genießt.
Insgesamt solltet ihr für den Aufstieg, die Zeit auf dem Gipfel und die Rückfahrt mit der Brockenbahn einen guten halben bis ganzen Tag einplanen, inklusive ausreichender Pausen. Wer die Tour bewusst langsam angeht, entdeckt deutlich mehr, als wer nur auf den Gipfel fokussiert – und genau das macht diese Wanderung zu einem echten Erlebnis für die ganze Familie.
Häufige Fragen: Mit Hund zum Brocken
Muss mein Hund beim Wandern zum Brocken an die Leine?
Ja. Beim Wandern in der Natur gilt im gesamten Harz durchgehend Leinenpflicht. Hier leben Luchse, Rotwild und zahlreiche Bodenbrüter, die besonderen Schutz brauchen.
Kann ich mit Hund an der Steinernen Renne baden?
Die Bademöglichkeiten an der Steinernen Renne begeistern nicht nur Menschen, sondern auch Hunde: Bei warmem Wetter bilden die Gumpen der Holtemme natürliche Badestellen. Auch hier gilt die Leinenpflicht.
Wie lange dauert die Wanderung vom Jagdhof Carlshaus zum Brocken?
Für den Aufstieg sollte man mit gut 2,5 Stunden reiner Gehzeit rechnen. Mit Rast an der Steinernen Renne, Zeit auf dem Gipfel sowie Foto-, Kletter- und Picknick-Stopps wird daraus leicht ein halber bis ganzer Tag, inklusive Rückfahrt mit der Brockenbahn.
Wie komme ich vom Brocken zurück zum Jagdhof Carlshaus?
Bequem mit der historischen Brockenbahn bis Drei Annen Hohne. Von dort sind es noch etwa 40 bis 45 Minuten zu Fuß über einen gut ausgebauten Forstweg zum Jagdhof Carlshaus.
Darf ich im Nationalpark Harz querfeldein wandern?
Nein. Im Gebiet des Nationalparks gilt ein striktes Wegegebot, um Flora und Fauna zu schützen. Freigegeben sind nur die vom Nationalpark ausgewiesenen Wege. Vorsicht bei älteren Karten oder GPS-Tracks.
Welche Wege führen vom Jagdhof Carlshaus auf den Brocken?
Es gibt zwei Wege: Eine Route bietet einen Abstecher zu den Wasserfällen und Badestellen der Steinernen Renne. Die andere führt durch das Vogelschutzgebiet Hochharz, vorbei an den Großen Zeterklippen und dem Ferdinandsstein. Sie ist wilder und stiller, mit noch mehr Felsformationen, aber ohne Bademöglichkeit.